Stressfrei durchs Hundeleben – wieso?

Das Wort Stress ist in aller Munde und fast schon gehört es zum guten Ton einen gewissen Stresspegel in unserem Leben zu haben. Wer keinen Stress hat gilt oft als faul. Langeweile, was ist das? Eher haben wir heute „keine Zeit“ mehr. 

Chillen bis ins hohe Alter

So ergeht es auch unseren Haustieren. Hunde leben in der Regel direkt in der Familie und sind Teil dieses Systems. Je nachdem welche Rolle der Hund hierbei einnimmt und wie sehr auf seine persönlichen, tierisch-natürlichen Bedürfnisse eingegangen wird, ist das Zusammenleben von Problemen gespeist. Seien es Verhaltensauffälligkeiten oder aber körperliche Symptome und ausgeprägte Krankheitsbilder. In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass die Hunde ähnliche „Zivilisationskrankheiten“ haben, wie die Menschen. 

Stress breitet sich durch die Ausschüttung bestimmter Hormone im Körper aus, wenn der Körper akut unter hoher Anspannung steht oder in Aufregung ist. Dies ist nicht immer nur „negativ“, so kann auch Freude kurzzeitig zur Ausschüttung dieser Hormone führen. Dieser Vorgang sorgt dafür, dass der Körper Höchstleistungen erbringen kann. Im Falle von Angst ist dies wichtig für „Angriff oder Flucht“, aus Sicht des Raubtiers Hund wichtig für die Jagd zum Erlegen der Beute. Danach sollte unbedingt eine Phase der Ent-spannung kommen, damit sich der Körper erholen kann.

Dauerhafter Stress schwächt den Körper als auch die Psyche jedoch ungemein. Wie kommt es zu dieser dauerhaften Ausschüttung? 

Für Hunde kann dies problematisch werden, wenn ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausgelebt werden können oder sie in einen für sie nicht passenden Alltag eingebunden sind. Langes Alleine bleiben, wenig Bewegung, schlechtes Futter, kaum Sozialkontakte, all das kann zu einer dauerhaften Stressbelastung führen. 

Was jedoch unterschätzt wird, ist die Auswirkung der Familienenergie, des gemeinschaftlichen Zusammenseins, der Lebenseinstellung u.Ä. der Menschen auf das Haustier Hund. Hunde sind Rudeltiere. Das wissen wir alle. Wir erwarten, dass sich der Hund uns anschließt und bedingungslos unsere Gepflogenheiten annimmt. Viele Hunde tun dies auch, andere rebellieren dagegen. Aber nur weil ein Hund still ist und alles hinnimmt, heißt das nicht, dass es auch gut für ihn ist. Die Souveränität des Menschen wird auf den Prüfstand gestellt und ist der Mensch in seinem Innern unzufrieden, ebenso dauerhaft gestresst, überträgt sich das auf den Hund. 

ätherische Öle zur Unterstützung

In meiner langjährigen Tätigkeit als Hundephysiotherapeutin habe ich immer wieder Zusammenhänge zwischen Symptomen und der Familienkonstellation der Mensch – Hunde – Teams festgestellt. Ich begann darauf mein Augenmerk zu legen und in der Anamnese mehr auf dieses Zusammenleben einzugehen. Die ganze Therapie fing an sich nicht nur auf Symptome auszurichten, sondern auch auf die Ursache und „Rudelkonstellation“. So entstand das Konzept der „Mitbehandlung des Menschen“ und sensibilisieren, welche Auswirkungen die eigene Haltung und das Leben auf den Hund haben. 

Die erfolgreich angewandten Techniken und Massagegriffe sowie T-Touches verband ich schließlich mit dem Einsatz der ätherischen Öle, die bei Mensch und Hund auf ähnlichen Ebenen ihre Wirkung entfalten, nämlich u.A. auf der seelischen Ebene. 

Daraus entwickelte sich der Kurs „Stressfrei durchs Hundeleben“, den ich seit über 6 Jahren regelmäßig anbiete um die Erkenntnisse an andere Hundemenschen weiterzugeben und sie zu befähigen für sich zu Hause etwas zu tun, was entspannend wirkt. 

Dieses Wissen gebe ich dir nun auch in Form eines Onlinekurses weiter. 

Bei Fragen melde dich gerne per Mail ( Kontaktformular). 

Deine Sabrina Nickoleit

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